Kürzlich habe ich mich mit einem HR-Verantwortlichen über das Thema Sinnhaftigkeit im Beruf unterhalten. Dabei machte ich mich dafür stark, dass Unternehmungen ihre Mitarbeitenden aktiv dazu motivieren sollten, die persönliche Sinnhaftigkeit regelmässig zu reflektieren. 

👨Seine Antwort: «Da wecke ich doch schlafende Hunde, wenn die merken, dass etwas nicht stimmt. Plötzlich haben alles das Gefühl, sie müssten sich oder etwas in ihren Job verändern." 

🧔🏻Ich: «Möglich, aber schlafende Hunde wachen ja eh einmal auf. Macht es denn nicht Sinn, dass Themen frühzeitig erkannt und Massnahmen in die Wege geleitet werden könne, bevor das Thema zum Problem wird?» 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Unternehmungen, welche ihre Mitarbeitenden ernsthaft dazu anhalten die Sinnhaftigkeit in ihrem Beruf zu reflektieren, mehr Chancen als Risiken schaffen: 

✔ Es ist ein Zeichen von Wertschätzung und zeugt davon, dass ein Unternehmen seine Mitarbeitenden nicht nur als Ressource betrachtet, sondern als Menschen mit individuellen Bedürfnissen und Wünschen

✔ Es zeugt von Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein und Wille zur Selbstreflexion

✔ Bedürfnisse oder Veränderungswünsche werden frühzeitig erkannt und es können Massnahmen in die Wege geleitet werden

✔ Die Motivation, das Engagement und die Verbindung der Mitarbeitenden zum Unternehmen werden zusätzlich erhöht

✔ Es hat einen Inspirierenden Effekt auf andere Mitarbeitende

✔ Es wird eine positive Unternehmenskultur geschaffen

✔ Das Image als Arbeitgeber wird verbessert und es gelingt noch besser, Talente anzuziehen und zu halten

✔ Der Fokus kann noch mehr auf langfristige Ziele und Visionen ausgerichtet werden 

Mehr zu diesem Thema gibt’s in der aktuellen Folge im Coaching insights Podcast.

 
Sacha Johann

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"Ein Leader sollte sich immer wieder mit sich selbst auseinandersetzen" - Bernhard Heusler

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"Die Entscheidung, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, gibt schon sehr viel Energie ins System" - Sina Odermatt